Temperaturmäßig wir es sicherlich spannend: Nach dem Frost der letzten Tage werden wir in Japan einen Vorzeichenwechsel erleben. Nicht vom Regen in die Traufe, sondern vom Frost in den Frühling! Wir freuen uns drauf!
(GM) Nun sind wir fast alle auf dem Weg nachhause. Ein emotionaler Abschied, viele schöne Momente liegen hinter uns, Erinnerungen, die uns keiner nehmen kann. (...die auch einen Handyabsturz überstehen....) Vielen Dank!! Wir haben gezeigt, dass es auch für einen kleinen Posaunenchor möglich ist, eine große Reise ins Unbekannte zu unternehmen. Es war eine wirklich gesegnete Zeit.
(GM) Unsere Fahrt nach Hiroshima müssen wir ohne die Hilfe von Ryoko bewältigen. Also stürzen wir uns ins Abenteuer - und nehmen prompt den falschen Zug. Zwar die richtige Richtung aber eher ein Bummelzug.. Nunja, wir kommen an. Kurz das Gepäck im Hotel deponieren -das zum Glück sehr nah am Bahnhof liegt- und weiter zum Itsukushima Shrine ( 厳島神社). Ein schöner Ausflug und eine Begegnung mit Damwild, dass längst in einer Symbiose mit den Touristen zu leben scheint. Es ist schon dunkel, als wir zurück nach Hiroshima kommen. Dennoch machen wir uns auf zum Friedenspark und zum Atomdom. Beklemmend legt sich das Wissen über das totale Versagen der Menschheit über uns. Es ist und bleibt unvorstellbar und unbegreifbar. Langsam kommen wir zurück ins Leben, gehen durch eine überdachte Fußgängerzone, eisiger Wind bläst uns entgegen. Bei einem Yakiniku, einem japanischen Tischgrill, lassen wir den Tag ausklingen. Es wird wieder warm.
(GM) Und da ist es dann passiert: Der letzte Akkord der letzten Zugabe ist verklungen. Das war es. JADE 2018. Wir freuen uns auf‘s nächste mal! Doch von vorne: wir beeilen uns, rechtzeitig am Hotel aufzubrechen. Routiniert treffen wir Ryoko auf der Platform der Yamanote line. Das teils verwirrende Gewusel an Unterirdischen Gängen hat inzwischen zumindest einen Teil seines Schreckens verloren. Wir fahren also zur Kirche in der wir den Gottesdienst begleiten und feiern wollen und später die Abschlussmusik spielen werden. In der U-Bahn merken wir, dass wir auf dem Weg zur falschen Kirche sind. Das lässt sich gerade noch rechtzeitig korrigieren.... grumpf. Wir feiern schließlich Gottesdienst in der „St Paul‘s International Lutheran Church“. Johann Riedel predigt, wir Bläser begleiten musikalisch. Zum Kirchenkaffee gibt es ein ausgiebiges Meet & Greet. Wir lernen quasi alle Gemeindeglieder der kleinen Gemeinde kennen. Kris Marose führt uns schließlich zu einem traditionellen...
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